Bericht über den „Gesang der Liebe“, das Mantra-Erleben im Lichthof am 19. August 2016


„Da ging mir wirklich das Herz auf…“ so bekannte eine Zuhörende, noch vom Stress des Tages verwirrt, nachdem sie sich vom Gesang und im Klang der Mantren berühren ließ. Ob ruhig fließend oder virtuos intoniert überbrachten die fünf Musizierenden den Hörenden ihre Botschaft: Angelika, verinnerlicht und ganz eins mit ihrer Geige, David mal zart, mal voller Temperament an den Tabla-Trommeln, Volkmar im sprudelnden Tanz der Töne seiner Querflöte, Ruth durch den tragenden Grundakkord des indischen Harmoniums und ihrer klaren, rufenden Stimme und Charlie über den rhythmisch einfließenden Sound der Gitarre. Der innere Geist der Texte hat schon über Jahrtausende unzählige Menschen in ihrer Suche nach Sinn, Trost und Orientierung einen heilenden Weg gezeigt. Mantren erwecken die eigene Kraft des Vertrauens und der Hingabe wie im Gebet. Sie wirken, – gegen die Turbulenzen des Lebens – im Innersten des eigenen Selbst den Frieden zu finden, den das Samsara nie geben kann. – Mit diesen Gedanken erschloss Charlie andeutungsweise die Botschaft der Lieder. Aus den Reaktionen der Anwesenden zeigte sich deutlich: Alle Fünf Musiker ließen offensichtlich durch das sehr persönlich gestimmte Spiel ihrer Instrumente in uns Hörenden einen wertvollen Teil des eigenen Wesens in Resonanz gehen. Dabei bewegte sich die Musik zwischen klassischen Mantren und einfühlsam entwickelten Eigenkompositionen und Improvisationen. So beschenkte uns die instrumental geführte Mantra–Gesang-Gruppe „Buddhas-open-heart“ aus München unter der Leitung von Charlie PILS einen sehr inspirierenden, erweckenden Abend im Lichthof.

Bericht von Jo Brombach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.